Erfolg des jüngsten Mitgliedes der Nachwuchsleistungssportförderung des TBZ
Katharina Gerlach eilt von Erfolg zu Erfolg. Das Tennistalent von der TG Nord ist erste der Deutschen U12 Rangliste, amtierenden Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse und gewann so im Vorbeigehen das Internationale Kranz Turnier in Wolfsburg. Dabei stand Katharina viermal auf dem Court gab insgesamt nur vier Spiele ab, gewann unangefochten und zeigte damit Gegnerinnen aus Weißrussland, Dänemark, Russland, Belgien, Lettland. Österreich, Moldawien und natürlich Deutschland das Nachsehen.
Den nationalen Titel hatte sich die Gymnasiastin vor kurzem ohne Satzverlust gesichert. “Katharina ist eine der wenigen Mädchen in der heutigen Tenniswelt, die über ein komplettes technisches Spiel verfügt.Neben dem Spielerischen ist ihre Athletik und außergewöhnlich hohe Motivation hervorzuheben”, schwärmt ihr Trainer Chris Spencer.
Durch ärztliche Untersuchungen wurde festgestellt, dass Katharina eine Körpergröße von 1,86 m erreichen wird und somit ideal für den Profisport geeignet ist. Sie hat alle Chancen eine feste Größe werden, im Jugend- sowie im Profitennis zu werden.
An Katharina Gerlach führt im bundesdeutschen U12-Tennis schon jetzt kein Weg vorbei. So hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) die 12-Jährige für den Tennis Europe Nations Challenge, dem so genannten Summer Cup, nominiert. Insgesamt haben sich 63 Nationen gemeldet. Die Teilnehmer an der Summer Cup-Finalrunde im französischen Ajaccio (5. bis 8. August) werden in vier Qualifikationsturnieren (22. bis 25. Juli) ermittelt. Für ihre Qualifikationsspiele muss die DTB-Auswahl nach Izmir in die Türkei.
Mögliche Gegner sind Bulgarien, Finnland, Großbritannien, Russland, Estland, Slowenien oder die Türkei. Gegen welche drei Kontrahenten die Gerlach-Truppe antreten muss, wird vor Ort ausgelost.
Für Katharina ist der Flug zum Summer Cup von Frankfurt am Main nach Istanbul (21. Juni) erst die zweite Flugreise ihres Lebens und die erste, die mehr als drei Stunden dauert. “Deshalb ist sie auch wegen des Fluges nervöser als wegen der bevorstehenden Matches gegen internationale Konkurrenz”, erzählt Vater Gerlach lächelnd.
